Dienstag, 24. März 2020

Nun sitzen wir bereits seit einer Woche im Home-Office. Ich bin tagsüber in meinen eigenen vier Wänden für meinen Arbeitgeber im Einsatz, verschiebe Termine und telefoniere mit Geschäftskunden, während alles um mich rum ganz privat ist.

Meine Aussicht von meinem neuen Arbeitsplatz auf den Hallwilersee macht die Umstellung viel einfacher.

Zum ersten Mal im Homeoffice zu arbeiten ist ungewohnt und es ist gar nicht so einfach, konzentriert volle Leistung zu erbringen. Man ist abgelenkt und muss sich zuerst in diese geschäftstüchtige Rolle in privater Büro-Umgebung hineinfühlen. Der Arbeitsweg entfällt und die Zeit im Bad mit Schminken und Frisieren ist massiv verkürzt.

Die kurze Kaffeepause findet nun virtuell statt, um sich trotzdem mit seinen Mitarbeitenden austauschen zu können. Es ist natürlich nicht dasselbe, aber wir versuchen das Beste aus dieser Situation zu machen. Ebenfalls führen wir nun öfters Videokonferenzen durch, um uns auf den neusten Stand zu bringen.

Umso wichtiger ist es für mich, mir Tagesziele zu setzen. Mit viel geistiger Disziplin schaffe ich es, effektiv und mit viel Gedankenschärfe zu den jetzt wichtigen Themen vorzustossen. Und wenn meine Gedanken mal wieder abschweifen, erinnere ich mich an eine Studie, die besagt, dass Produktivität und Konzentration steigen, wenn wir uns wohlfühlen. Jetzt ist es Zeit, das zu beweisen.

 

Ein Beitrag von Jasmin Wyss