Donnerstag, 26. März 2020

Entschleunigt, aber nicht ausgebremst.
#staysafe #stayhome

Mein Tag begann heute quarantänemässig früh. Punkt 8 Uhr hatte ich das erste Telefoninterview mit einem Kunden, gefolgt von zwei weiteren und einem virtuellen Kundenmeeting am Nachmittag, und die üblichen E-Mails zwischendurch … fast schon hektisch in der momentanen Situation. Langeweile? Fehlanzeige! Unterscheidet sich dieser Tagesablauf zu meinem «normalen» Arbeitsalltag? Nicht wirklich, abgesehen vom fragenden Blick in den Kleiderschrank, was ich anziehen soll – dieser wird teilweise hinfällig. Aber so etwas Arbeitsnormalität ist in den Zeiten der Selbstisolation schon fast Balsam für die Seele.

Apropos Selbstisolation. Das ist ein Begriff, der meines Erachtens ziemlich täuscht. Es gilt eher: (virtuell) Zusammen ist man weniger allein.

Absolutes Highlight der letzten Tage war aber wohl der Toilettenpapierrechner, der im Internet zu finden ist und über verschiedenste soziale Medien geteilt wird. Mit Hilfe mehrerer Eingaben wird berechnet, wie lange der vorhandene Vorrat noch reichen wird.

https://howmuchtoiletpaper.com/

Es gibt die Schnell-Berechnung oder auch die detaillierte Auswertung, wobei ich anmerken muss, dass ich die ein oder andere Eingabe nicht wirklich vornehmen konnte, da ich mir (bis jetzt) über derartige Fragestellungen noch nie Gedanken gemacht habe.

Aber, mein Vorrat scheint zu reichen – das zählt 😊 Humor ist, wenn man trotzdem lacht.

 

Ein Beitrag von Julia Langguth